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Handyortung für Senioren

Nicht nur Handyortung für Kinder, sondern auch für Senioren kann Sinn machen.

Senioren, demente Mitmenschen oder sicherheitsbedürftige Rentner können mit vergleichsweise geringen Kosten (idealerweise sogar kostenlos) mit einer Möglichkeit zur Lokalisierung ausgestattet werden. Wenn man sich gedanklich von dem Schreckgespenst der Totalüberwachung löst, liegen die Vorteile klar auf der Hand: Geringe Kosten und ein gehöriges Sicherheitsplus. Wenn Sie jemals Ihre dementen, „ausgerissenen Eltern“ suchen mussten wissen Sie, wovon ich spreche. Idealerweise reicht a) ein relativ altes Handy (mit frischem Akku allerdings, sind häufig günstig bei eBay o.ä. zu bekommen) mit einer b) simplen Prepaidkarte (etwa Simyo) aus, um einen grundlegenden Schutz zu bieten. Natürlich dürfen Sie nicht vergessen, die SIM Karte bzw. das Handy vorher bei einem Dienstleister zur Handy Ortung anzumelden. Zusätzlich sollten Sie sich aber auch persönlich um die ältere Generation kümmern. Sowohl Platinnetz als auch Betreut sind für Senioren und Angehörige eine gute Anlaufstelle.

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Handy Ortung oder A-GPS?

Uns erreichte neulich in den Kommentaren folgende Frage:

Was ist eigentlich A-GPS und kann ich damit Handys orten?

A-GPS steht für Assisted GPS und hat nur periphär etwas mit Handyortung zu tun. Tatsächlich können Handys mit eingebautem GSM Chip per GSM Ortung eine sehr genaue Standortlokalisierung (viel genauer als z.B. die Handyortung online) durchführen. Ein Problem vieler GPS Empfänge ist jedoch die Lange Zeit bis zum sogenannten Satfix, also dem Moment, wo genügend (meist 5) Satelliten gefunden wurden, um die Position zuverlässig zu bestimmen. Handys haben dem Vorteil, dass sie zur Ortung zusätzlich das Mobilfunknetz, genauer gesagt die Standortdaten eins Handys aus dem Mobilfunknetz dazu verwenden können, den Satfix extrem zu verkürzen. A-GPS ist also eine auf der klassischen Handyortung aufbauende Methode, um die übergeordnete GSM Lokalisierung zu vereinfachen.

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Handyortung im Alltag

Ein schönes, sinnvolles Beispiel dafür, wie die Handyortung im Alltag helfen kann findet sich im neu gestarteten Apotheken-Notdienst per SMS. Hier kann man – insbesondere nachts oder an Wochenenden – die nächstgelegene offene Notfallapotheke ermitteln. Dafür wird (vermtl.) per Enhanced Observed Time Difference die Standort des Mobiltelefons mit einer Datenbank der Notfallapotheken verglichen und der nächstgelegene Datensatz ausgegeben. Eine Abfrage kostet hier 99 Cent. Ähnlich wie bei der kostenlosen Handyortung des Handylocator oder vergleichbaren Diensten muss vor der ersten Abfrage die Einverständniserklärung zur Ortung per Handshake-SMS erteilt werden aus Datenschutzgründen.

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Millionenfinanzierung für Handyortung

Wie soeben erfahren, erhält Qiro (wir berichteten) aus Berlin eine siebenstellige Summe Risikokaptial, um den Dienst zur Handylokalisierung, gepaart mit einem Eventverzeichnis, weiter auszubauen. Das freut auch uns, denn zusammen mit der neuen Generation von Mobiltelefonen mit GPS Chipsatz (wie z.B. das iPhone und das N78 von Nokia) zeigt diese Entwicklung die hohe Relevanz der Handyortung, wie sie auch der Handylocator bietet, für den Markt.

Glückwunsch!

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