Posts Tagged Handyortung

Handyortung fasst Verbrecher

Schon im Dezember letzten Jahres erschien in den RTL2 Abendnachrichten ein interessanter Beitrag über die positiven Seiten der Handyortung. Man fasste damals den flüchtigen Ausbrecher Peter Paul Michalsky, der aus einer Justizvollzugsanstalt geflohen war anhand seines Handys. Die Handynummer zur Ortung von Michalski gab der JVA Beamte, der ihm zur Flucht verhalf den Behörden. So konnte man den tagelang gesuchten Ausbrecher stellen und die Bevölkerung schützen.

Hier der Beitrag als Video:

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eDarling: Klicken, Kennenlernen, Küssen

eDarling, ein Berliner Unternehmen im Bereich Online Dating & Partnersuche sucht zur Zeit offiziell einen neuen Slogan. Wir wollen da nicht hinten anstehen und schlagen: „eDarling: Klicken, Kennenlernen, Küssen“ vor. Mal sehen, ob wir den ausgerufenen Crowdsourcing Wettbewerb damit gewinnen 😉 Als seriöse Partnervermittlung ist eDarling übrigens in einem großen Markt unterwegs. Man bietet seit kurzem ein gutes (ich habe getestet) und kostenloses Produkt für beide Geschlechter an, welches sich für alle empfiehlt, die ernsthaft auf Beziehungssuche sind. Das kann – gerade durch Überwachung des Partners durch Handyortung, schneller der Fall sein, als einem lieb ist. Zum Start füllt man einen persönlichen Test aus und bekommt eine ganze Reihe von guten und ansprechenden Partnervorschlägen präsentiert, von denen ich einige interessant finde.

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Polizei fasst Dieb durch Handyortung

Gerade in einem Artikel der Welt gefunden: Die Polizei hat einen 29jährigen Dieb über die Handyortung aufgespürt und gefunden. Erneut ein Beispiel dafür, dass Handyortung durchaus in sinnvollen Anwendungsgebieten vorkommt. Gerade bei der Ortung durch die Polizei sind allerdings viele Menschen skeptisch, denn die Herausgabe der Daten bei den Netzbetreibern kann durchaus auch mal ohne berechtigtes Interesse passieren. Wann lohnt es sich einen Diebstahl durch Handyortung womöglich aufzuklären? Was sind schlimme Verbrechen? Wann ist Gefahr im Verzug? Mit diesen Themen bzw. grundlegenden Problematiken der neuen Technik wird sich die Rechtsprechung in Zukunft noch häufiger auseinandersetzen müssen und das eine ums andere Mal auch eine Grundsatzentscheidung fällen.

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Handyortung in der Forschung

Die Tage habe ich über ein spannendes Forschungsprojekt einer großen deutschen Universität gehört: Die Techniksoziologie will unter Zuhilfenahme der Handyortung (in Partnerschaft mit dem Handylocator) das (anonymisierte) Bewegungsprofil einer sehr großen Grundgesamtheit (n=1000) durch Handyortung erfassen und in der aktuellen Studie zum Thema auswerten. Konkret geht es darum eine Brücke zwischen Soziologie & Populationsforschung zu schlagen und die technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Mobilität der unterschiedlichen Individuen zu bestimmen. Super spannend und vielen Dank an alle Teilnehmer, die dieses Projekt ermöglichen!

Ich werde berichten, sobald eine Zusammenfassung der Arbeit vorliegt.
Edit: Habe noch einen interessanten Link der SZ zu dem Thema gefunden.

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Handyortung für Senioren

Nicht nur Handyortung für Kinder, sondern auch für Senioren kann Sinn machen.

Senioren, demente Mitmenschen oder sicherheitsbedürftige Rentner können mit vergleichsweise geringen Kosten (idealerweise sogar kostenlos) mit einer Möglichkeit zur Lokalisierung ausgestattet werden. Wenn man sich gedanklich von dem Schreckgespenst der Totalüberwachung löst, liegen die Vorteile klar auf der Hand: Geringe Kosten und ein gehöriges Sicherheitsplus. Wenn Sie jemals Ihre dementen, „ausgerissenen Eltern“ suchen mussten wissen Sie, wovon ich spreche. Idealerweise reicht a) ein relativ altes Handy (mit frischem Akku allerdings, sind häufig günstig bei eBay o.ä. zu bekommen) mit einer b) simplen Prepaidkarte (etwa Simyo) aus, um einen grundlegenden Schutz zu bieten. Natürlich dürfen Sie nicht vergessen, die SIM Karte bzw. das Handy vorher bei einem Dienstleister zur Handy Ortung anzumelden. Zusätzlich sollten Sie sich aber auch persönlich um die ältere Generation kümmern. Sowohl Platinnetz als auch Betreut sind für Senioren und Angehörige eine gute Anlaufstelle.

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Handy Ortung oder A-GPS?

Uns erreichte neulich in den Kommentaren folgende Frage:

Was ist eigentlich A-GPS und kann ich damit Handys orten?

A-GPS steht für Assisted GPS und hat nur periphär etwas mit Handyortung zu tun. Tatsächlich können Handys mit eingebautem GSM Chip per GSM Ortung eine sehr genaue Standortlokalisierung (viel genauer als z.B. die Handyortung online) durchführen. Ein Problem vieler GPS Empfänge ist jedoch die Lange Zeit bis zum sogenannten Satfix, also dem Moment, wo genügend (meist 5) Satelliten gefunden wurden, um die Position zuverlässig zu bestimmen. Handys haben dem Vorteil, dass sie zur Ortung zusätzlich das Mobilfunknetz, genauer gesagt die Standortdaten eins Handys aus dem Mobilfunknetz dazu verwenden können, den Satfix extrem zu verkürzen. A-GPS ist also eine auf der klassischen Handyortung aufbauende Methode, um die übergeordnete GSM Lokalisierung zu vereinfachen.

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Handyortung mit Macromedia / Adobe Flash

Nachdem es bereits einige Anbieter von Handyortung kostenlos gibt, welche die Ortungsergebnisse meist auf einer statischen Karte (Daten kommen meistens von TeleAtlas) anzeigen, stellt sich die Frage ob neue Technologien wie Flash & Flex von Macromedia bzw. Adobe nicht eine dynamischere Darstellung der Handylokalisierung zulassen. So wäre denkbar, dass man eine Google-Earth ähnliche Karte auffaden lässt oder mit Flashlite direkt ein Handyortungsprogramm für Mobiltelefone erstellen könnte. Neben einem Zugang zu einer Ortungs-API benötigt so ein Projekte solides Wissen in Flash (vor allem ActionScript 3) und natürlich eine Lizenz zur Verwendung der Kartendaten.

Eine Überlegung wert ist es allerdings allemal!

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