Archive for Dezember, 2008

Handyortung in der Forschung

Die Tage habe ich über ein spannendes Forschungsprojekt einer großen deutschen Universität gehört: Die Techniksoziologie will unter Zuhilfenahme der Handyortung (in Partnerschaft mit dem Handylocator) das (anonymisierte) Bewegungsprofil einer sehr großen Grundgesamtheit (n=1000) durch Handyortung erfassen und in der aktuellen Studie zum Thema auswerten. Konkret geht es darum eine Brücke zwischen Soziologie & Populationsforschung zu schlagen und die technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Mobilität der unterschiedlichen Individuen zu bestimmen. Super spannend und vielen Dank an alle Teilnehmer, die dieses Projekt ermöglichen!

Ich werde berichten, sobald eine Zusammenfassung der Arbeit vorliegt.
Edit: Habe noch einen interessanten Link der SZ zu dem Thema gefunden.

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Handyortung für Senioren

Nicht nur Handyortung für Kinder, sondern auch für Senioren kann Sinn machen.

Senioren, demente Mitmenschen oder sicherheitsbedürftige Rentner können mit vergleichsweise geringen Kosten (idealerweise sogar kostenlos) mit einer Möglichkeit zur Lokalisierung ausgestattet werden. Wenn man sich gedanklich von dem Schreckgespenst der Totalüberwachung löst, liegen die Vorteile klar auf der Hand: Geringe Kosten und ein gehöriges Sicherheitsplus. Wenn Sie jemals Ihre dementen, „ausgerissenen Eltern“ suchen mussten wissen Sie, wovon ich spreche. Idealerweise reicht a) ein relativ altes Handy (mit frischem Akku allerdings, sind häufig günstig bei eBay o.ä. zu bekommen) mit einer b) simplen Prepaidkarte (etwa Simyo) aus, um einen grundlegenden Schutz zu bieten. Natürlich dürfen Sie nicht vergessen, die SIM Karte bzw. das Handy vorher bei einem Dienstleister zur Handy Ortung anzumelden. Zusätzlich sollten Sie sich aber auch persönlich um die ältere Generation kümmern. Sowohl Platinnetz als auch Betreut sind für Senioren und Angehörige eine gute Anlaufstelle.

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