Polizei fasst Dieb durch Handyortung

Gerade in einem Artikel der Welt gefunden: Die Polizei hat einen 29jährigen Dieb über die Handyortung aufgespürt und gefunden. Erneut ein Beispiel dafür, dass Handyortung durchaus in sinnvollen Anwendungsgebieten vorkommt. Gerade bei der Ortung durch die Polizei sind allerdings viele Menschen skeptisch, denn die Herausgabe der Daten bei den Netzbetreibern kann durchaus auch mal ohne berechtigtes Interesse passieren. Wann lohnt es sich einen Diebstahl durch Handyortung womöglich aufzuklären? Was sind schlimme Verbrechen? Wann ist Gefahr im Verzug? Mit diesen Themen bzw. grundlegenden Problematiken der neuen Technik wird sich die Rechtsprechung in Zukunft noch häufiger auseinandersetzen müssen und das eine ums andere Mal auch eine Grundsatzentscheidung fällen.

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Handyortung in der Forschung

Die Tage habe ich über ein spannendes Forschungsprojekt einer großen deutschen Universität gehört: Die Techniksoziologie will unter Zuhilfenahme der Handyortung (in Partnerschaft mit dem Handylocator) das (anonymisierte) Bewegungsprofil einer sehr großen Grundgesamtheit (n=1000) durch Handyortung erfassen und in der aktuellen Studie zum Thema auswerten. Konkret geht es darum eine Brücke zwischen Soziologie & Populationsforschung zu schlagen und die technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Mobilität der unterschiedlichen Individuen zu bestimmen. Super spannend und vielen Dank an alle Teilnehmer, die dieses Projekt ermöglichen!

Ich werde berichten, sobald eine Zusammenfassung der Arbeit vorliegt.
Edit: Habe noch einen interessanten Link der SZ zu dem Thema gefunden.

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Handyortung für Senioren

Nicht nur Handyortung für Kinder, sondern auch für Senioren kann Sinn machen.

Senioren, demente Mitmenschen oder sicherheitsbedürftige Rentner können mit vergleichsweise geringen Kosten (idealerweise sogar kostenlos) mit einer Möglichkeit zur Lokalisierung ausgestattet werden. Wenn man sich gedanklich von dem Schreckgespenst der Totalüberwachung löst, liegen die Vorteile klar auf der Hand: Geringe Kosten und ein gehöriges Sicherheitsplus. Wenn Sie jemals Ihre dementen, “ausgerissenen Eltern” suchen mussten wissen Sie, wovon ich spreche. Idealerweise reicht a) ein relativ altes Handy (mit frischem Akku allerdings, sind häufig günstig bei eBay o.ä. zu bekommen) mit einer b) simplen Prepaidkarte (etwa Simyo) aus, um einen grundlegenden Schutz zu bieten. Natürlich dürfen Sie nicht vergessen, die SIM Karte bzw. das Handy vorher bei einem Dienstleister zur Handy Ortung anzumelden. Zusätzlich sollten Sie sich aber auch persönlich um die ältere Generation kümmern. Sowohl Platinnetz als auch Betreut sind für Senioren und Angehörige eine gute Anlaufstelle.

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Handy Ortung oder A-GPS?

Uns erreichte neulich in den Kommentaren folgende Frage:

Was ist eigentlich A-GPS und kann ich damit Handys orten?

A-GPS steht für Assisted GPS und hat nur periphär etwas mit Handyortung zu tun. Tatsächlich können Handys mit eingebautem GSM Chip per GSM Ortung eine sehr genaue Standortlokalisierung (viel genauer als z.B. die Handyortung online) durchführen. Ein Problem vieler GPS Empfänge ist jedoch die Lange Zeit bis zum sogenannten Satfix, also dem Moment, wo genügend (meist 5) Satelliten gefunden wurden, um die Position zuverlässig zu bestimmen. Handys haben dem Vorteil, dass sie zur Ortung zusätzlich das Mobilfunknetz, genauer gesagt die Standortdaten eins Handys aus dem Mobilfunknetz dazu verwenden können, den Satfix extrem zu verkürzen. A-GPS ist also eine auf der klassischen Handyortung aufbauende Methode, um die übergeordnete GSM Lokalisierung zu vereinfachen.

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Video zur Handyortung

Leider leicht kritisch gefärbt aber gut erklärend gibt es ein Video der ComputerBild zum Thema Handyortung. Trackyourkid, der Handylocator und auch das Portal von o2 werden dort genannt und in dem typischen Angstfall – Partnerüberwachung – vorgestellt.

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Gesetzgeber will Handyortung einschränken

Wie letzte Woche bekannt wurde, will der Gesetzgeber die Handyortung erschweren – zum Schutze der Bürger natürlich. Das Kabinett beschloss, dass eine Ortung nur noch erfolgen dürfe, wenn dieser “ausdrücklich, gesondert und schriftlich” zugestimmt wird. Wir finden, dass dies etwas realitätsfern ist und vielen innovativen Diensten zur Handyortung die Geschäftsgrundlage entziehen könnte.
Ortungsfreigaben finden zur Zeit bei fast allen Anbietern hauptsächlich per SMS statt. Ob die schriftliche Einwilligung pro Ortung oder auch in einem Rahmen abzugeben ist, liess der Verbraucherstaatssekretär Gert Lindemann offen. Die Neuregelung ist noch nicht aktiv und wird in die Novelle des Telekommunikationsgesetzes aufgenommen.

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Handyortung mit Macromedia / Adobe Flash

Nachdem es bereits einige Anbieter von Handyortung kostenlos gibt, welche die Ortungsergebnisse meist auf einer statischen Karte (Daten kommen meistens von TeleAtlas) anzeigen, stellt sich die Frage ob neue Technologien wie Flash & Flex von Macromedia bzw. Adobe nicht eine dynamischere Darstellung der Handylokalisierung zulassen. So wäre denkbar, dass man eine Google-Earth ähnliche Karte auffaden lässt oder mit Flashlite direkt ein Handyortungsprogramm für Mobiltelefone erstellen könnte. Neben einem Zugang zu einer Ortungs-API benötigt so ein Projekte solides Wissen in Flash (vor allem ActionScript 3) und natürlich eine Lizenz zur Verwendung der Kartendaten.

Eine Überlegung wert ist es allerdings allemal!

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Handyortung im Alltag

Ein schönes, sinnvolles Beispiel dafür, wie die Handyortung im Alltag helfen kann findet sich im neu gestarteten Apotheken-Notdienst per SMS. Hier kann man – insbesondere nachts oder an Wochenenden – die nächstgelegene offene Notfallapotheke ermitteln. Dafür wird (vermtl.) per Enhanced Observed Time Difference die Standort des Mobiltelefons mit einer Datenbank der Notfallapotheken verglichen und der nächstgelegene Datensatz ausgegeben. Eine Abfrage kostet hier 99 Cent. Ähnlich wie bei der kostenlosen Handyortung des Handylocator oder vergleichbaren Diensten muss vor der ersten Abfrage die Einverständniserklärung zur Ortung per Handshake-SMS erteilt werden aus Datenschutzgründen.

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Handyortung bei gestohlenen Handys

Neue sog. Smartphones (etwa das Apple iPhone oder Windows Mobile Geräte) ermöglichen stetig erweiterte Anwendungen auf dem Mobiltelefon und sind teilweise schon richtige Computer im Miniformat. Das Problem bei dieser Entwicklung ist allerdings die Mobilität der Geräte. Schnell ist ein Handy verloren oder gestohlen – und mit ihm auch die darauf gespeicherten Dokumente, Kontakte, Adressen, SMS, E-Mails und vielleicht sogar persönliche Informationen. Die kostenlose Handyortung bietet hier bei sinnvoller Vorbereitung eine schöne Möglichkeit, sein Mobiltelefon von einem Dieb wiederzubekommen oder den Ort, an dem man es liegen gelassen hat, zu ermitteln.

Allerdings lassen sich keine Handys lokalisieren, die nicht vorher auch für die Ortung freigeschaltet wurden. Deshalb: Schon heute kostenlos anmelden und sein Handy freischalten, um im Ernstfall eines Diebstahls oder Verlustes gewappnet zu sein. Da die erste Ortung z.B. beim Handylocator auch gratis ist, kann man diesen einfachen Diebstahlschutz ganz ohne Kosten nutzen.

Ob man das Gerät von einem Dieb wiederbekommt steht auf einem anderen Blatt, zumindest aber verlorene Handys lassen sich so wiederfinden. Wir empfehlen darüber hinaus übrigens auch die Installation von Programmen, die es ermöglichen die Daten per “Remote” (also SMS) zu löschen, z.B. Mobile Security von Kaspersky.

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Handyortung Flash Projekt

In unserer kleinen Redaktion reift die Idee an, einmal selbst im Bereich der Handyortung aktiv zu werden. Uns schwebt ein kleines Tool vor, welches auf Flash oder Flex Basis flexiblere Möglichkeiten erlaubt als alle bereits heute bestehenden Dienste. Was haltet ihr davon? Kennt ihr euch mit Adobe Flash und Flex aus?

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